Visuelle Hinweise helfen dir, in der neuen Sprache zu denken

Während deiner WordDive Studien arbeitest du darauf hin, dass du möglichst bald in der neuen Sprache denkst. Das kommt der natürlichen, sehr effektiven Methode nahe, wie ein Kind die Sprache lernt und führt zu großer Sprachgewandtheit. Entspanne dich und mach weiter, auch wenn du nicht sofort alles verstehst.

Ein mentales Bild jedes Lernbegriffs wird von einer Abbildung hervorgerufen, nicht von deiner Muttersprache. Die so geformte Assoziation ist stark und erlaubt deinem Verstand, sich nur auf eine Sprache gleichzeitig zu konzentrieren. Im Beispiel unten sieht man das spanische Wort la energía, Energie.

Wenn du das Bild zum ersten Mal siehst, kann es viele Dinge in deinem Verstand wachrufen. Das ist kein Problem. Nach ein paar Wiederholungen werden sich das Konzept, das mit dem Bild assoziiert wird, und das Wort in der neuen Sprache verbunden haben. Bleib nicht stehen, um zu grübeln, klicke einfach . Du wirst die richtige Antwort hören und kannst jetzt versuchen, sie niederzuschreiben. Probier die "Hören-Funktion" mal aus, indem du den Knopf oben drückst.

Visuelle Hinweise helfen dir dabei, in der neuen Sprache zu denken und so entwickelst du schnell ausgezeichnete Sprachkenntnisse.

Wenn die verbalen Hinweise auch in der neuen Sprache gegeben werden, unterstützt das den Übergang weg von deiner Muttersprache. Zuerst bist du vielleicht kaum dazu in der Lage, in dem Beispielsatz den Lernbegriff zu erkennen, aber bald bekommst du ein Gefühl für die neue Sprache. Du fängst an, ein paar der Sätze zu erkennen und schon bald wirst du sie auch erinnern.

Aussprache-Modelle helfen dir, die Geschlechter der Substantive zu lernen

In vielen Sprachen haben die Substantive Geschlechter und sie zu lernen ist zwar wichtig, aber auch eine Herausforderung. Bei WordDive werden die Hörbeispiele von unterschiedlichen Sprechern verschiedenen Geschlechts gesprochen. Im Spanischen werden zum Beispiel die weiblichen Substantive von einer Frau gesprochen, die männlichen von einem Mann. Selbst, wenn einem das nicht klar ist, hilft es doch dabei, die Geschlechter zu lernen. Probiere es aus, indem du die Bilder oben anklickst.

Die Theorie hinter der Verwendung von Bildmaterial

Die Verwendung von Bildern als Gedächtnisstütze hat eine lange Tradition, die bis zu den ersten auf Bildern basierenden Schreibsystemen zurückreicht. Zum Beispiel kann ein einfaches Bild der Sonne uns sofort Wärme und Licht vergegenwärtigen und auch das Wort für Sonne. Dieses Prinzip funktioniert heutzutage wie es schon immer funktioniert hat. Heute wissen wir außerdem, dass das Gedächtnis äußerst wichtig für Wissen und Lernen ist: Dinge, die dir helfen, etwas zu erinnern, helfen dir auch dabei zu lernen.

Der menschliche Verstand verarbeitet Informationen auf zwei verschiedene Weisen: verbal, so gehen wir mit geschriebener und gesprochener Sprache um, und visuell, also alles in Bildform. Diese beiden Funktionen ergänzen einander, und zwar sowohl einzeln, als auch gemeinsam. Eine Information über beide Kanäle laufen zu lassen, anstatt nur über einen, kann eine bedeutsame Hilfe dabei sein, es später zu erinnern.i

Wenn die Dinge auf mehr als eine Weise an uns herangetragen werden, formt sich eine Verbindung zwischen den sich ergänzenden Informationsstücken: Wir erinnern uns an das Bild von einem hell leuchtenden Objekt, aber auch an das Wort "die Sonne" und das wahre Objekt, für das das Wort steht. Wenn im Gehirn erst einmal diese Verbindung herstellt worden ist, wird das Sehen der Sonne oder das Sehen eines Bildes der Sonne das Wort in Erinnerung bringen. Auf ähnliche Weise kann das Lesen des Wortes das wahre Bild und die Idee hervorrufen.

Als dieses Prinzip getestet wurde, haben die Lernenden, die die gleiche Information sowohl in Bildform, als auch in Wörtern erhalten haben, bei sechs Testsituationen von neun die Information besser behalten können, als diejenigen, die nur Text oder Sprache bekommen hatten. Bei neun Tests von neun, konnten die Lernenden, die beides erhalten hatten, das, was sie gelernt hatten, besser anwenden, als die anderen.ii

Es ist aber nicht genug, einfach jede Menge Bildmaterial einzubauen. Man hat herausgefunden, dass das Lernen am effektivsten ist, wenn sowohl Bilder, als auch Wörter benutzt werden, allerdings solche, die einander unterstützen. Visuelle Überfrachtung, die nicht in direktem Zusammenhang steht, selbst, wenn es nett aussieht, stört eher, als dass es hilft.iii WordDive weiß, dass weniger mehr ist und nutzt dieses Wissen für optimale Ergebnisse.

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i Paivio, Allan. Dual Coding Theory and Education, p. 3-4. University of Western Ontario. Retrieved 14th May 2010 from http://www.umich.edu/~rdytolrn/pathwaysconference/presentations/paivio.pdf

ii Mayer, Richard E. Multimedia Learning. Chapter 4, p. 63-80. Cambridge University Press 2001.

iii Swisher, David J. Does multimedia truly enhance learning? Moving beyond the visual media bandwagon toward instructional effectiveness, p. 31-32. Kansas State University at Salina. Retrieved 14th May 2010 from http://www.sal.ksu.edu/facultystaff/Swisher_ProfessionalDay07_paper.pdf

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